Wir verklagen Coop

Am Sonntag, 13. Dezember 2020, berichtete die SonntagsZeitung (Bezahlartikel), dass wir juristisch gegen Coop vorgehen. In der Tat haben wir seit Wochen mit zwei Anwältinnen am Beschwerdetext gefeilt und ihn am Freitag bei der Schlichtungsbehörde des Zivilgerichts Basel Stadt eingereicht.
 
Als Kläger tritt der langjährige Coop-Genossenschafter und Detailwandler Chris Zumbrunn auf. Wir sind dankbar dafür, dass er sich (neben vielen anderen: danke ebenfalls!) auf unseren Aufruf gemeldet hat und bereit ist, es auf dem Rechtsweg mit Goliath Coop aufzunehmen. Als Verein haben wir kein Klagerecht, wir unterstützen Chris aber nach Kräften und übernehmen die anfallenden Kosten.
Artikel SonntagsZeitung

Wir argumentieren in der Beschwerde ganz grob gesagt, dass das
neue (und alte) Wahlreglement gegen das Genossenschaftsrecht verstösst,

weil es die gesetzlich vorgesehene Mitwirkung der
Genossenschafter*innen verunmöglicht: Die Wahl der Regionalräte sowie
die Wahlreglemente seien deshalb nichtig. Wir halten Dich auf dem
Laufenden, ob die Schlichtungsbehörde dies auch so sieht.

Unterstütze unsere Kampagne für Genossenschaftsdemokratie bei Coop mit einer Spende, das Verfahren kann potenziell richtig teuer werden… DANKE!

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Der Coop-Verwaltungsrat verhindert mit demokratiefeindlichen Massnahmen unsere Unterschriftensammlung und die Organisation von freien Wahlen. Wir haben jedoch schon viel Geld in die Kampagne investiert und sind froh, wenn wir auf den offenen Rechnungen nicht sitzen bleiben und Budget für  kommende Aktionen und die Klage haben. Danke für deinen Beitrag an den #Detailwandel.

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